Freitag, 6. März 2015

{Rezi-Friday} Eine Schokoladenrose... ein Rezept das glücklich macht! ;-)

Schokolade. Wer mag sie eigentlich nicht? Es gibt sie in unzähligen Sorten zu kaufen. Habt ihr schon einmal jemanden gehört, der sagte "Iiihhhh Schokolade, die mag ich gar nicht!"? Also ich nicht. Ich selbst mag Schokolade ja auch total gerne. Und deshalb habe ich mich auch direkt in das Buch "Meine feine Chocolaterie" von Oliver Brachat aus dem Hölker Verlag verliebt. Daraus kann ich gar nicht genug Rezepte nachbacken. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich die "Schokoladentorte Tricolore" nachgebacken. Das Rezept dazu hatte ich euch schon hier vorgestellt - Klick - . Die Schokoladenrose (oder auch als Gugelhupf backbar), die ich euch heute vorstelle, schießt aber den Vogel ab. So herrlich einfach, schnell und unkompliziert in der Zubereitung und beim Verzehr lässt sie eure Geschmacksknospen Freudentänze aufführen.


Aber bevor wir zum Rezept kommen, möchte ich euch kurz den Inhalt des Buches vorstellen. Zuerst indem es eine kurze Zusammenfassung des Hölker Verlags gibt:

"Ob Schoko-Milchschnitten, frische Zitronengrastörtchen mit weißer Schokolade oder Tiramisu-Cupcakes - in diesem Buch wird jeder Chocoholic fündig. Oliver Brachats neues Buch zeigt mit verführerischen Rezepten für lockere Kuchen, leckere Tartes und fruchtige Desserts, was sich alles Leckeres aus Schokolade zaubern lässt."

Fakten:
Seiten: 176
Format: 19,0 x 23,0 cm
Hardcover, Einband mit Spotlack und Leseband



Tja, darauf will ich schon gleich mein Statement abgeben, weil es mir so auf der Zunge brennt:

1.
Lieber Oliver Brachat (ich weiß Du liest das nicht, aber trotzdem) DANKE für dieses tolle Buch. Es ist eine Bereicherung für jeden der gerne bäckt, gerne Schokolade isst, gerne glücklich werden will... ja für alle die, aber auch für alle Anderen sind die im Buch enthaltenen Rezepte einfach nur wunderbar.

2.
Mittlerweile habe ich drei Rezepte daraus gebacken und die Gelinggarantie ist bei (mir) 100%.

3.
Allerdings war ich hier und da von der Beschreibung der Zubereitung etwas enttäuscht.
Für alle, die das Buch auch haben oder kaufen, ein kleiner Tipp: Man sollte zuerst einmal die Rezepte vollständig durchlesen, bevor man mit der Zubereitung beginnt, denn den ein oder anderen Schritt muss man sich selbst dazu denken und die ein oder anderen Ausführungschritt evtl. auch etwas vorziehen. ;-)

4.
Geschmacklich konnte ich mich jedoch kaum entscheiden was ich als erstes backen soll. Denn auch die Schwarzwälder Milchreistorte, der Schokoladenpudding, die Schokoladen-Buchteln, das Schokoladen-Tiramisu im Glas oder der fruchtige Schoko-Cheesecake aus dem Buch stehen bei mir hoch im Kurs.

5.
Für jedes Rezept ist mindestens eine Abbildung vorhanden. Die Bilder sind alle im selben Stil gehalten und einfach nur traumhaft. Ich kann mich kaum satt sehen und alle Abbildungen sind mit einer großen Liebe zum Detail gestaltet.

6.
Der Inhalt gliedert sich in "Schokoladen Basics", "Süße Kleinigkeiten", "Für die Kaffeetafel", "Cremige Desserts" und in das "Register". Eine schöne Übersicht, vor allem auch das alphabetische Register.

7.
Ein Leseband ist auch in diesem Buch vorhanden, worüber ich mich immer sehr freue.

8.
Die Zubereitungs- und auch die Backzeit sind immer extra über der Zutatenliste angegeben. So etwas finde ich immer sehr praktisch. Dadurch kann man einfach besser seine Zeit einteilen bzw. planen.

Insgesamt sagt meine Meinung in Punkt 1. doch alles aus, oder?! ;-)



Alle, die bis hierher durchgehalten und gelesen haben, werden jetzt mit dem Rezept für diesen super samtigen, schlonzigen und extrem schokoladigen aber nicht zu süßen Schokoladenkuchen belohnt. ♥ Oh Gott, merkt ihr wie ich schwärme? ^^


♥ Schokoladenrose ♥
(für eine Gugelhupfform o.ä. mit mindestens 2l Inhalt)
Zutaten:
Für den Teig:
350ml Milch
225g Zucker
175g brauner Zucker
Mark von 2 Vanilleschoten
250g Butter
200g Zartbitterschokolade, grob gehackt
2 Eier
275g Mehl
30g Kakaopulver
1 TL Backpulver
Puderzucker

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Form einfetten (falls notwendig).
Butter und gehackte Schokolade in einem Topf bei schwacher Hitze schmelzen. Zur Seite stellen und in der Zwischenzeit Mehl, Kakao und Backpulver abwiegen und miteinander vermengen. Die Milch mit den beiden Zuckersorten und dem Vanillemark verquirlen und zu dem Butter-Schokoladengemisch geben. Dann das Mehlgemisch unterheben.
In die Form geben und ca. 1 Stunde backen bis bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleibt.
Den Gugel in der Form auskühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter oder eine Tortenplatte stürzen und mit Puderzucker bestreuen.


Den Kuchen habe ich in meiner neuen Rosenform gebacken. Ich liebe sie jetzt schon. Habt ihr auch außergewöhnliche Backformen, die euer Herz höher schlagen lassen und in denen ihr unbedingt in regelmäßigen Abständen backt?



- Werbung -
Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn ich vom Hölker Verlag das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, hatte das keine Auswirkung auf meine niedergeschriebene Meinung.


Sonntag, 1. März 2015

{Ich backs mir} Blaubeeren + Schokolade = Unschlagbarer Genuss

Dieses Mal bin ich endlich dabei! Bei was? Eigentlich hat es ja schon die Überschrift verraten. Ich meine die monatliche Aktion von Clara "Ich backs mir". Bei dem aktuellen Thema "Blueberry Hills" kann ich nicht widerstehen, da diese kleinen Früchtchen zu meinem absoluten Lieblingsobst gehören, wie ihr schon hierhier und hier feststellen konntet. ;-)
Zur Zeit bin ich leider noch etwas lädiert von meinem Krankenhausaufenthalt. Aber vor noch nicht allzu langer Zeit hatte ich diese Heidelbeer Brownies gebacken, die ich nun in Claras Runde schicken möchte.


Falls ihr euch nun fragt, ob das überhaupt geht? Da das Thema ja Blaubeeren und nicht Heidelbeeren sind - da kann ich euch beruhigen. Denn es handelt sich um die gleiche Beere, nur wird sie regional anders bezeichnet. ;-) Diese Frage hatte ich mir selbst auch schon oft gestellt, so dass ich jetzt endlich einmal kurzerhand Wikipedia befragt hatte.


Nun aber schnell zum Rezept von diesen wunderbar saftigen Schokoteilchen, das ich aus dem Buch "Meine feine Chocolaterie" aus dem Hölker Verlag habe.

Heidelbeer Brownies
(für eine quadratische Form 25x25 oder 20x30 cm)

Zutaten:
200g gute Vollmilchschokolade
150g Butter 
2 EL Espresso
5 zimmerwarme Eier
150g brauner Zucker
125g Mehl
1 Prise Salz
450g Heidelbeeren (ich hatte nur 300g TK-Heidelbeeren und diese tiefgekühlt benutzt) 

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Backform mit Backpapier auslegen.
Die Schokolade fein hacken und mit der Butter in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Die Mischung anschließend zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen während ihr den Espresso kocht und die Eier mit dem Zucker und dem Salz in einer großen Schüssel verrührt. Dort gebt ihr das Mehl dazu und verrührt es kurz mit einem Schneebesen. Die flüssige Schokoladenmischung und den Espresso hebt ihr nun mit einem Teigschaber unter.
Jetzt füllt ihr den Teig in die Backform und verteilt die Heidelbeeren darüber. Das Ganze ca. 35 Minuten im Ofen backen. Bei der Stäbchenprobe bleibt etwas Schokoladenteig hängen, da der Brownie in der Mitte ja schön "schlonzig" sein soll. Also nicht zu lange backen, sonst wird er zu trocken!
Dann holt ihr die Form aus dem Ofen und lässt den Brownie in der Form auskühlen.
Wir konnten es kaum erwarten und haben noch lauwarm vorsichtig ein Stückchen aus der Form geschnitten (damit die Form nicht verkratzt) und zu einer Tasse Tee oder Kakao genossen. Lasst ihr es euch auch schmecken! Die kleinen Schokoteilchen machen süchtig, so dass man kaum die Finger davon lassen kann!


Falls ihr euch übrigens fragt, was diese kleinen weißen Flecken auf den Brownies zu suchen haben: Ich bestäube meine Früchte immer mit etwas Mehl, bevor ich sie in den Teig gebe. Das soll bewirken, dass sie nicht auf den Backformboden hinabsinken um sich dort zu sammeln, sondern schön verteilt im Teig bleiben.

Und nun Frage ich euch: Mögt ihr auch so gerne Blau-/ Heidelbeeren? Welches ist eure Lieblingsbeere?
Also ich kann ohne Blaubeeren gar nicht und habe immer welche in meinem Tiefkühlschrank vorrätig. ;-)