Sonntag, 7. Februar 2016

{Valentinstag} Tortenglück für Zwei mit einer Himbeer-Schoko-Coco-Torte

Der Valentinstag nähert sich und ihr habt euch vielleicht schon überlegt, wie ihr ihn dieses Jahr verbringen möchtet? Ich liebe es, meinen Schatz zu verwöhnen und deshalb habe ich für alle, die dies auch gerne tun, eine Tortenidee für Verliebte mitgebracht. Eine Himbeer-Schoko-Coco-Torte mit 15 cm Durchmesser. Genau richtig, um sie als Dessert an einem romantischen Abend zu Zweit zu genießen. Einfach ein kleines Tortenglück für Zwei. 


Himbeer-Schoko-Coco-Torte
(Zwei Springformen von 15 cm Durchmesser)

Zutaten:
230g Mehl
45g Backkakao
1 EL (=10g) Backpulver
150g Brauner Zucker
150g Rapsöl
Mark 1 Vanilleschote
2 Eier
245ml Milch
1 Schuss (=10ml) Mineralwasser (unbedingt mit Kohlensäure!)
85g Zartbitterschokolade, grob gehackt

Zubereitung:
Den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Springformen mit Backpapier auslegen (falls ihr nur eine 15er Springform habt, könnt ihr den Teig auch halbieren und nacheinander in der Form backen).
Die Eier mit dem Zucker und dem Mark der Vanilleschote mindestens 10 Minuten auf höchster Stufe schaumig rühren. Währenddessen alle trockenen Zutaten (außer die Zartbitterschokolade) abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Die flüssigen Zutaten ebenso abmessen und alle miteinander in einen Becher geben. Dann abwechselnd die trockenen und flüssigen Zutaten auf niedriger Stufe zur Eier-Zucker-Masse geben. Zum Schluss die Schokolade mit dem Teigschaber unterheben. 
In die zwei Backformen aufteilen (ich habe den Teig gewogen, es ist insgesamt genau 1 kg) und 45 Minuten backen (Während der Kuchen backt die Füllung herstellen). Nach erfolgreicher Stäbchenprobe aus dem Ofen nehmen und auf Kuchengitter stürzen. Direkt jeden Boden 1x waagerecht teilen. Auskühlen lassen. 


Füllen und zusammensetzen 

Zutaten:
330ml Milch
50g Speisestärke
100g Kokosflocken
1 Pkg. Bourbon Vanillezucker
20g Zucker
+ etwas Milch
65g Zartbitterschokolade, geschmolzen und mit 1 EL Rapsöl vermischt
250g frische Himbeeren

Zubereitung:
Während des Backvorgangs wie folgt einen Pudding kochen: 
Die Milch langsam in einem Topf erwärmen. In einer großen Tasse währenddessen die Speisestärke und den Zucker mit ca. 8 EL Milch (aus dem Topf) mit einer Gabel klümpchenfrei anrühren. Aufgekochte Milch vom Herd nehmen und die Mischung aus der Tasse mit dem Schneebesen unterrühren. Nochmals kurz unter rühren auf dem Herd erwärmen, bis ein Pudding entstanden ist. Direkt die Kokosflocken (bis auf 2 EL) unterheben. Nicht wundern, es wird eine ganz dicke Masse. Abkühlen lassen, bis auch der Kuchen ausgekühlt ist. 
Die Füllung nun mit etwas Milch (nur so wenig zugeben, bis sich die Masse gut verrühren lässt, aber nicht sehr "nass" ist). Nun den ersten Kuchenboden auf einen Teller / Tortenplatte legen, mit 1/3 der Kokosfüllung bestreichen und mit dem nächsten Kuchenboden bedecken. Das Ganze wiederholen bis ihr mit einem Kuchenboden abschließt. 
Darauf die geschmolzene Zartbitterschokolade verteilen und die Himbeeren einzeln aufsetzen. Durch die  Schokolade halten die Himbeeren auch ganz außen am Rand und werden mit der Schokolade fest mit dem Kuchen verbunden. Als Abschluss die zwei EL Kokosflocken auf den Himbeeren verteilen.


Habt ihr nun Lust auf meine Himbeer-Schoko-Coco-Torte bekommen? Die Beschreibung hierfür ist ganz schön lang geworden. Allerdings hört sich das wirklich (wirklich, wirklich!) nach mehr Aufwand an, als es tatsächlich ist. Da die Füllung während des Backvorgangs vorbereitet wird, habt ihr Zeit gespart. Und das Aufwendigste an diesem Törtchen ist, die Himbeeren zum Schluss einzeln auf die Schokolade zu setzen. Aber dafür steckt auch ganz viel Liebe in diesem Kuchen und das wird euer Herzblatt spüren. Macht es euch schön, vielleicht mit meinem Tortenglück für Zwei?! 





Freitag, 5. Februar 2016

{Rezi-Friday} {Werbung} Cake Chic von Peggy Porschen

Heute dreht sich hier seit Langem mal wieder alles um Motivtorten. Wer von euch hat Fondanttorten auf meinem Blog vermisst? Es ist mittlerweile schon ein halbes Jahr her, als ich die Letzte Fondanttorte gezeigt habe. Aber das ist kein Zufall. Inzwischen mache ich nur noch zu ganz besonderen Gelegenheiten Motivtorten und die kommen ja nicht alle Tage vor. Nur eine besondere Freundin von mir bekommt jedes Jahr eine Geburtstagstorte aus Fondant von mir. Das ist bei uns, seit ich Motivtorten mache, Tradition. Das Design hatte ich ganz schnell gefunden, denn meine Freundin mag alles was edel ist. Da habe ich mir dieses tolle Design aus dem Buch "Cake chic" von Peggy Porschen ausgesucht. 


Es ist ein edles Design, aber auch relativ schnell umgesetzt, da das Band und die Rosen nicht aus Fondant sind. Unter dem Fondant verbirgt sich eine Milchmädchentorte. Das Rezept dafür hatte ich euch hier schon gezeigt - Klick - . Ich habe für diese Torte allerdings das Rezept verdoppelt und auf einen Durchmesser von 22 cm Durchmesser gebacken. Das ergab eine Tortenhöhe von 15 cm! Perfekt für das Design von Peggy, denn bei niedrigeren Torten wäre es einfach nicht so gut zur Geltung gekommen. 


Dieses Mal habe ich Rollfondant mit Bourbon Vanille Geschmack von Dekoback benutzt. Den gibt es in allen größeren Supermärkten zu 2,99 Euro pro 200g zu kaufen. Wirklich eine praktische Sache, wenn man sich kurzfristig dazu entscheidet eine Motivtorte zu backen. Dieser Fondant schmeckt sehr angenehm nach Vanille und lässt sich super gut ausrollen und verarbeiten. Einzig bei heißen Temperaturen würde ich nicht darauf zurückgreifen, da er relativ schnell "schwitzt". Die essbaren Diamanten sind auch von Dekoback und haben das ganze Design perfekt abgerundet.




Das schreibt der Fackelträger Verlag zum Buch "Cake Chic" von Peggy Porschen
"Atemberaubende Kuchen und Törtchen, unvergessliche Cupcakes und Petit Fours - zahlreiche Rezepte für ganz besondere Feste. 
Alle Basics, Tipps, Tricks und Techniken zum perfekten Backen, Dekorieren und Verzieren. Das ultimative Buch für außergewöhnliche Tortendekorationen.
Peggy Porschen ist eine der prominentesten und innovativsten Persönlichkeiten im Konditoreigewerbe und längst eine bekannte internationale Marke. Die fantastischen Cookies, Petits Fours, Törtchen, Schicht- und Etagentorten ihres neuesten Buchs Cake chic verwandeln Ihre festlichen Anlässe mit wenig Aufwand zu einer unvergesslichen Feier.
Mit ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen werden die wesentlichen Grundlagen der Kuchendekoration gezeigt und der umfangreiche Rezeptteil bietet ausreichend Gelegenheit, für (fast) jeden Anlass die passende, unvergessliche Köstlichkeit zu kreieren."



Wie mir das Buch gefällt? Nun, nachdem ich das Buch "Sweet Flowers" von Peggy Porschen hier rezensiert hatte und sichtlich begeistert war, hatte ich ziemlich hohe Ansprüche an dieses Buch.

1. Cake Chic ist nun mein viertes Buch von Peggy Porschen und auch dieses Buch überzeugt im ersten Eindruck von schönen Pastelltönen, tollen Bildern und verständlichen Anleitungen.

2. Das Buch ist ein Hartband und kommt mit 144 Seiten dünner daher, als man es sich eigentlich vorstellt. Die Maße von 21,6 x 27 cm sind vom Format mit DIN A 4 zu vergleichen. Es liegt gut in der Hand.

3. In diesem Buch stellt Peggy Porschen die Dekoration von verschiedenen Cookies, Petit Fours, Schicht- und Etagentorten sowie Grundlagen vor. Die Cookies sind sehr außergewöhnlich und man müsste sich die passenden Ausstecher extra dafür besorgen. Es geht z.B. um Ballerinas, Hunde, Schleifen, Kleider und Weihnachtskugeln. Solche Kekse backt man nicht alle Tage. Aber wenn man jemanden mit etwas außergewöhnlicherem z.B. zum Geburtstag überraschen möchte, ist man hier gut beraten.

4. Mein Bereich sind hier eher die Schicht- und Etagentorten. Das Design, das ich mir ausgesucht habe, konnte ich nach der Anleitung von Peggy Porschen perfekt umsetzen. Die Erklärung ist sehr gut und beinhaltet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Bildern.

5. Aber andere Designs fand ich auch sehr schön, wie z.B. eine Knopfblumentorte, die jedoch eher verspielt ist. Die Paris Torte gefällt mir auch wahnsinnig gut und ist von der Machart her eine schöne Herausforderung, da das Design, ein Eifelturm und zwei Pudel, per Royal Icing aufgetragen wird.

6. Natürlich sind auch Rezepte für Kuchen, Cupcakes, Cookies, Royal Icing, Sirup uvm. im Buch enthalten sowie Basic Tipps zum Auskleiden von Backformen, verschiedene Spritztechniken oder zum Umgang mit Petit Fours.


Résumé:
Insgesamt kann ich sagen, dass Peggy Porschen in diesem Buch viele verschiedene Techniken vereint hat. Ein perfektes Buch für Bäcker/innen, die gerne Vieles ausprobieren und erlernen möchten. Einzig der Buchtitel hat mich persönlich in die Irre geführt, denn ich dachte, im Buch sind nur Motivtorten enthalten. 




- Werbung - 
Ich bedanke mich recht herzlich beim Edition Fackelträger Verlag für die kostenlose Bereitstellung des Buches. Dies hatte jedoch keinen Einfluss auf meine persönliche, hier niedergeschriebene Meinung.
Weiterhin bedanke ich mich recht herzlich bei den Unternehmen "Dekoback" für die Bereitstellung der o.g. Produkte. Dies hatte jedoch keine Auswirkung auf diesen Blogpost, den ich freiwillig geschrieben habe.